Bad Herrenalb

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Das Gartenschaukonzept verbindet Fluss, Stadt und Kloster

 

Die Ausrichtung der Gartenschau bietet Bad Herrenalb eine einmalige Chance: Der umgestaltete Stadtkern mit den neuen Daueranlagen steigert die Lebensqualität für Bürger und Gäste spürbar – und vor allem dauerhaft. Mit dem großen Gartenfest vom 13. Mai bis 10. September sind Besucher aus dem ganzen Land eingeladen, die Umgestaltungen auf dem rund zehn Hektar großen Gelände in voller Blütenpracht und mit einem üppigen Veranstaltungsprogramm kennenzulernen.

Das Flüsschen Alb wieder besser erlebbar machen – mit diesem Ziel vor Augen hatte sich die Stadt Bad Herrenalb 2009 für die Ausrichtung der Gartenschau beworben. Weitere Zielsetzung war es, die innerstädtischen Freiräume zu einem einheitlichen, attraktiven Stadtraum zu verknüpfen. Diese weitreichende Umgestaltung will natürlich wohlüberlegt sein – deshalb veranstaltete Bad Herrenalb 2009 einen Planungswettbewerb. Dabei überzeugte das Berliner Büro bbzl böhm benfer zahiri landschaften die Jury mit seinen Ideen. Seither hat sich einiges getan. Landschaftsarchitektin Ulrike Böhm ist es mit ihrem Konzept gelungen, die Alb wieder mehr in den Mittelpunkt des Stadtbilds zu rücken und der Innenstadt ein frisches Gesicht zu geben.

 

Die Daueranlagen

Herzstück und Namensgeber der Stadt ist das idyllische Flüsschen Alb. Dies verdeutlicht auch das Konzept der Landschaftsarchitekten: Die Alb wurde über eine Strecke von rund 500 Metern renaturiert. Der Fluss wurde aus seinem ehemals engen Mauerbett befreit und naturnah angelegt. Abgeflachte Böschungen und zahlreiche Sitzflächen zaubern neue Lieblingsorte entlang des Ufers und machen die Alb nun hautnah erlebbar. Durch die ökologische Aufwertung gibt das Gewässer zudem Flora und Fauna ein Stück Lebensraum zurück.

Durch die Neugestaltung erlebt auch der Kurpark eine neue Blütezeit: Wildromantische Ufer- und Waldwiesen treffen auf gepflegte Parkwiesen – so entsteht ein ganz besonderes Flair. Das Wegekonzept leitet den Besucher zu Aufenthaltsinseln und eröffnet einen neuen Blick auf die mächtigen Bäume und gemütliche Sitzmöglichkeiten am Wasser. Auch das Klosterviertel wird mit spannenden Info-Elementen, einem Klostermodell und attraktiven Lichtinstallationen neu in Szene gesetzt.

Der gesamte Stadtkern erstrahlt dank des Planungskonzepts in voller Blüte. Der Rathausplatz ist neuer Begegnungsort, der Kurpark und das Klosterviertel aufgewertet, die Kurpromenade und das Kurhaus modernisiert. Neue Freianlagen sind das Alb-Mündungsbecken mit Treppenanlage, der Alb-Uferpfad im Kurpark sowie der neue Falkenstein-Spielplatz mit Wasserbereich auf der Schweizerwiese. Die modernisierte Kurpromenade verbindet die großzügigen Frei- und Aufenthaltsflächen zu einem Ganzen und lädt Fußgänger zum Spazieren und Flanieren ein.

 

Das Ausstellungskonzept

Bereichert werden die neuen Daueranlagen durch die zahlreichen gärtnerischen Beiträge, die während der Gartenschau zu bestaunen sind. Damit sich diese wie selbstverständlich in das Gelände einfügen, plante der Landschaftsarchitekt Stefan Fromm aus Dettenhausen ein individuelles Ausstellungskonzept für Bad Herrenalb.

Die Schweizerwiese ist der Hauptschauplatz für die temporären Ausstellungen. Bunte Schaugärten, blühende Blumenbeete, Informationsangebote, Veranstaltungsbühne und Gastronomie sind hier während der Gartenschauzeit zu finden. Die Ausstellungsbeiträge laden entlang der Wege zu einem Rundgang ein. Die Mitte dient als Aktionswiese und eröffnet einen freien Blick auf die imposanten Falkensteinfelsen im Hintergrund. Raum für Bewegung und Spaß bietet der neu gestaltete Falkenstein-Spielplatz. Landschaftsarchitekt Stefan Fromm hat für dessen Planung die Gestaltungswünsche Bad Herrenalber Kinder berücksichtigt.

Im Kurpark prägen das plätschernde Flüsschen Alb, schattenspendende alte Bäume und wildblühende Wiesen die Atmosphäre. Mit gezielten, hochwertigen Gartenbeiträgen wird das Vorhandene ergänzt. Blühende Besonderheiten sind die liebevoll genannten „Kleinen Kurgärten“, der Dahlien- und Fantasiegarten oder das Pfingstrosenbeet. Ebenfalls im Kurpark ist der SWR-Garten, der auch für Fernsehübertragungen während der Gartenschau genutzt wird.

Als prägender und identitätsstiftender Bestandteil wurde das historische Klosterviertel mit in das Ausstellungskonzept einbezogen. Die Anziehungspunkte wie das „Paradies“ und die Klosterkirche werden geschmackvoll in Szene gesetzt. Für Pflanzenliebhaber werden der von Bürgern gestaltete Klostergarten Herrenalb sowie der Pfarrgarten mit Staudenpflanzungen Höhepunkte sein. Verbunden werden die drei abwechslungsreichen Geländeteile durch Blumenbänder und Blütenflächen, die den Besucher bei seinem Spaziergang über die Gartenschau begleiten.

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